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Artikel aus Bezirksrundschau Braunau vom 15.1.2009 In Schalchen spricht man sich immer noch klar gegen die geplante Ostumfahrung Mattighofens aus. Die Bürgerinitiative NO! ist bereit, alles Erdenkliche gegen einen Bau zu unternehmen.
SCHALCHEN (ebba). Die Gemeinde Schalchen kämpft bereits seit 2001 gegen eine geplante Ostumfahrung Mattighofens, die direkt durch den Ortskern von Schalchen verlaufen soll. Laut Stefan Fuchs, Bürgermeister von Schalchen, „wurden viele Dinge nicht untersucht, wie die Bonität der Grundstücke“. Auch eine Untersuchung der Naturlandschaft im Bereich der geplanten Umfahrung sei nie erfolgt. Alternative Lösung Die geschlossene und konsequente Ablehnung der Schalchner in Bezug auf die Ostumfahrung verlangte nach alternativen Lösungsansätzen. Prinzipiell wäre eine sogenannte Waldvariante möglich, diese kommt aber für LR Franz Hiesl nicht in Frage. Laut Hiesl sei diese Variante nicht genehmigungsfähig. Für die Schalchner sei sie jedoch die einzig vernünftige. Sammelklage in Aussicht 88 % der Grundeigentümer haben schriftlich erklärt, dass sie ihren Grund nicht freiwillig hergeben werden. Vollmachten für das gesamte Verfahren liegen beim Anwalt. Sollte es letztendlich zum Bau der Umfahrung kommen, sei auf jeden Fall mit einer Sammelklage der Grundstücksbesitzer zu rechnen. Gescheiterter Beschluss 2008 wollte LR Hiesl die Verordnung bezüglich der Ostumfahrung in der Landesregierung durchsetzen. Damals wurde daraus nichts, da die Schalchner im Rahmen einer Volksbefragung 2303 Unterschriften sammelten, die gegen einen Bau stimmten. Bgm. Fuchs rechnet allerdings damit, dass man noch im Frühjahr dieses Jahres erneut versuchen wird, den Beschluss durchzusetzen. „Die Gemeinde Schalchen und die Bürgerinitiative NO! werden nach wie vor sämtliche Rechtsmittel ergreifen, um die Ostumfahrung zu verhindern“, so Fuchs. „Wir werden keine Autos umschmeißen und anzünden, aber wir werden sicher nicht müde uns zu wehren“, erklärt er bestimmt.  |